CDU Stadtverband | Rheda-Wiedenbrück
 
Presse
16.01.2012, 23:18 Uhr | Die Glocke Übersicht | Drucken
„In Schuldebatte offen bleiben für Argumente“
Bürgermeister beim CDU-Neujahrsempfang


Bedeutungsvoller als das eigentliche Ergebnis der anstehenden Schullandschaftsdebatte in Rheda-Wiedenbrück werde es am Ende sein, „wie wir diesen Dialog geführt haben.“ Auf dem CDU-Neujahrsempfang der Ortsverbände Batenhorst/St. Vit und Lintel appellierte Bürgermeister Theo Mettenborg an alle Ratsfraktionen, „offen zu bleiben“ für Argumente. Die CDU sei es.



Mettenborg sprach von einer „positiven Kultur des Dialogs“, die es zu pflegen und zu bewahren gelte. Das müsse zu einem „Markenzeichen“ der Politik in Rheda-Wiedenbrück werden – für die CDU gelte das bereits.

Ortsverbandschef Dieter Feldmann (Batenhorst/St. Vit) hatte die Gäste zum 25. Neujahrsempfang der beiden Dorf-Unionen willkommen geheißen. Er freute sich besonders über die große Zahl von Vereinsvertretern, die den Weg ins Herz-Jesu-Pfarrheim gefunden hatten. Stellvertretend für alle Gründungsväter dieses christdemokratischen Neujahrstreffs mit den Bürgern überreichte er seinem Vorgänger Franz Schnusenberg Blumen.

Um eine Zukunft zu haben, müsse die Gegenwart gestaltet werden, sagte Bürgermeister Mettenborg. Er stellte fest, dass Haushaltskonsolidierung und Stadtentwicklung kein Widerspruch seien. Er ist stolz darauf, dass Rat und Verwaltung wichtige Entscheidungen „geräuschlos vorbereitet“ hätten. Grundlegende Weichenstellungen für Rheda-Wiedenbrück, „die auch in 30 Jahren noch deutlich zu erkennen sind“, seien zum Beispiel die gemeinsam vom Rat getragenen Sparbeschlüsse gewesen, die Verwaltungsmodernisierung, die auf den Weg gebrachte Änderung der Schullandschaft und der Erwerb von stadtplanerisch bedeutenden Flächen durch die Stadt.

„Wer Kinder in Rheda-Wiedenbrück großzieht, verdient unsere ganze Unterstützung“, sprach sich Mettenborg für einen weiteren Ausbau der „familienfreundlichen Stadt“ aus. Väter in Elternzeit seien keine Softies und berufstätige Frauen keine Rabenmütter, plädierte er dafür, den „Wandel des Familienbilds“ zur Kenntnis und in die Politik vor Ort aufzunehmen.

Ein langer Atem sei mitunter erforderlich, um zum Ziel zu kommen. Mettenborg nannte dafür zwei Beispiele: Radwegebau an der B 61 (Beckumer Straße) und neuer Sportplatz in St. Vit. In beiden Fällen ist er guter Hoffnung.

CDU-Landtagsabgeordneter Dr. Michael Brinkmeier machte sich anschließend für den Euro stark und ließ per Griff ins Pfennig und Cent bestückte Schatzkästchen abstimmen: Nur 33 Prozent der Gäste wollten die D-Mark zurück.

 

Bildunterschrift: Cent oder Pfenning: Die Gäste des CDU-Neujahrsempfangs hatten die Wahl beim Griff ins Schatzkästchen. Die Mehrheit entscheid sich für die neue Währung.


Zitate:

„Hans, irgendwo steht Grünzeug rum.“

Dieter Feldmanns Bitte an Hans Schulte, den Blumenstrauß für Franz Schnusenberg zu holen.

„Die Sonne rückt in die Mitte der Milchstraße.“

Bürgermeister Theo Mettenborg zur besonderen Bedeutung des Jahres 2012.

„Bloß nicht, da ist nur ein schwarzes Loch.“

Korrektur des Hobbyastronomen und CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Michael Brinkmeier.


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